
Rohstoffknappheit
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Glossar
Für weiterführende Begriffserklärungen lohnt sich ein Blick in das Glossar. mehr
Literaturverzeichnis
Die Quellennachweise zu kritischen Rohstoffen finden sie hier. mehr
Kurzüberblick
Die wichtigsten Informationen zum Thema Rohstoffknappheit können Sie hier als Flyer downloaden.
Ohne Niobium keine moderne Kreuzfahrt.
Mit Hilfe des seltenen Metalls Niobium wird besonders fester Spezialstahl hergestellt. Gehen die Reserven wie prognostiziert in knapp 49 Jahren zur Neige, hat das nicht nur für den Schiffbau fatale Folgen. Doch schon vor 2056 könnte die Verfügbarkeit problematisch werden: 92 % der geförderten Menge stammen aus einem einzigen Land. Damit es gar nicht erst zu Versorgungsengpässen kommt, entwickelt REMONDIS Recyclingmethoden. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Die Verfügbarkeit von Niobium wird als besonders kritisch eingestuft.
Ohne Tantal keine Handys.
Mobiltelefone gehören zum Alltag. Schon ein Tag ohne Handys ist kaum vorstellbar –
geschweige denn die ganze Zukunft. Dabei ist diese gar nicht so weit entfernt: Die
technischen Wunderwerke benötigen als eines von vielen seltenen Materialien Tantal – ein
Element, dessen statische Reichweite noch 93 Jahre beträgt. Doch die rasante Entwicklung in
der Elektro- und Elektronikindustrie sorgt für stetig steigende Nachfrage. REMONDIS entwickelt
Verfahren, mit denen sich der wichtige Rohstoff wieder in den Produktionskreislauf zurückführen
lässt. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
72,5 % des vom IW als besonders kritisch eingestuften Tantals werden in gerade einmal drei Ländern produziert.
Ohne Gold keine Fernseher.
Gold findet sich in Schmuckkästen und Tresoren, aber auch in vielen Geräten des täglichen
Lebens – in Form goldbeschichteter Anschlüsse und feinster Golddrähte auch in
modernen Fernsehern. Lange wird sich das Edelmetall jedoch nicht mehr abbauen lassen – die
Reserven sollen in etwa 19 Jahren erschöpft sein. REMONDIS gewinnt Gold zurück. Weltweit,
auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Um eine einzige Feinunze Gold
zu gewinnen, müssen Unmengen
an Gestein bewegt werden – die
Krater sind sogar aus dem Weltall
zu sehen.
Ohne Indium keine Computerbildschirme.
Moderne Monitore kommen ohne Indium nicht aus, und auch zahlreiche Zukunftstechnologien
benötigen das Hightech-Material. Doch schon bei heutigem Verbrauch
werden die wirtschaftlich nutzbaren Reserven in 17 Jahren erschöpft sein. Um trotzdem
eine stabile Versorgung sicherzustellen, sind neue Ideen gefragt. REMONDIS erforscht, wie
sich Indium recyceln lässt. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Rasante Preissteigerungen und sinkende Reserven sichern Indium einen Platz in der Gruppe der wertvollsten und seltensten Rohstoffe der Welt.
Ohne Kupfer keine Automobile.
Hohe Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit und gute Verformbarkeit machen
Kupfer zum optimalen Werkstoff in der Automobilindustrie. Doch Kupfer wird knapp: In etwa drei Jahrzehnten werden die Reserven aufgebraucht sein. Die Lösung liegt im Metall
selbst: Kupfer lässt sich recyceln, immer wieder, ohne Qualitätsverlust. Schon seit Jahren führt
REMONDIS daher große Mengen des wertvollen Rohstoffs in den Produktionskreislauf zurück.
Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Seit über 10.000 Jahren wird Kupfer von den Menschen genutzt. Doch bald ist der natürliche Rohstoff Geschichte – die Reserven sind fast erschöpft.
Ohne Gallium keine Satelliten.
Satelliten machen das Leben sicherer. Neben Fernsehprogrammen übermitteln sie wichtige
Daten für Unwetterwarnungen oder die Navigation auf hoher See. Die benötigte
Energie liefert Solartechnik mit Gallium – einem Rohstoff, dessen Bedarf 2030 allein für Zukunftstechnologien
sechsmal so hoch sein soll wie die heutige Gesamtproduktion. REMONDIS agiert
vorausschauend und entwickelt Recyclingmethoden. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine
gesicherte Zukunft. German Qualität.
Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung von Gallium und der erwarteten erheblichen Nachfragesteigerung sind Verfügbarkeitsrisiken gegeben.
Ohne Kobalt keine künstlichen Gelenke.
Kobalt bewährt sich in Batterien und Magneten, aber auch in der Humanmedizin: Als
Legierung in künstlichen Gelenken erhält es den Menschen Mobilität und Lebensfreude –
zuverlässig und viele Jahre. Weniger gut sind die Prognosen zur Verfügbarkeit, denn trotz gut
100 Jahren statischer Reichweite wird der natürliche Rohstoff als kritisch eingestuft. Um weiterhin
Kontinuität in der medizinischen Versorgung zu gewährleisten, ist Recycling unumgänglich.
REMONDIS erforscht, wie es geht. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Prädestiniert für Implantate: Kobalt ist verschleißfest und verträgt sich gut mit menschlichem Gewebe.
Ohne Titan keine moderne Luftfahrt.
Ob Urlaub oder Geschäftstermin – Flugzeuge sind für viele Menschen von enormer
Bedeutung. Und somit auch Titan, das Fahrwerk, Triebwerk, Rumpf und Tragflächen
Stabilität gibt. Ohne dieses Metall wäre die Welt deutlich kleiner. Doch die natürlichen Vorkommen
sind begrenzt, die statische Reichweite beträgt 136 Jahre. REMONDIS sorgt vor und
entwickelt Verfahren, um Titan in den Produktionsprozess zurückzuführen. Weltweit, auf
höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Ohne Wasser kein Leben.
Die Oberfläche unseres Blauen Planeten besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser.
Doch nur etwa ein Prozent davon ist als Süßwasser für den direkten Gebrauch der Menschen
nutzbar. Dabei wird Trinkwasser durch die wachsende Weltbevölkerung immer wichtiger.
Mit professionellem Wassermanagement sorgt REMONDIS dafür, dass das lebenswichtige Gut
verfügbar bleibt. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Im Jahr 2025 werden 4 Milliarden Menschen in Ländern mit ernsthaftem Wasserstress leben.
Ohne Zirkon kein strahlendes Lächeln.
Zahnersatz muss nicht nur funktionieren, er sollte auch ästhetisch sein. Natürlich aussehend,
biokompatibel und langlebig erfüllt Zirkon diese Ansprüche besser als andere
Materialien – und ist entsprechend gefragt. Die Verfügbarkeit des Minerals wird als besonders
kritisch eingestuft, die Reserven reichen noch etwa 44 Jahre. REMONDIS entwickelt Lösungen
für die Rückgewinnung des „weißen Goldes“. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte
Zukunft. German Qualität.
Im Risiko-Rating ganz oben: Durch die geringe statische Reichweite und Konzentration der Produktion auf wenige Länder gilt die Versorgung mit Zirkon als sehr kritisch.
Ohne Chrom kein Glanz.
Besteck und viele weitere Küchen- sowie Badutensilien sollen lange rostfrei strahlen.
Um dies zu gewährleisten, wird Chrom genutzt – und zwar ohne Alternative, denn im
Bereich der Metallurgie ist das silberweiße Metall nicht substituierbar. Allerdings werden die
wirtschaftlich nutzbaren Reserven bei heutigem Verbrauch in gerade einmal 13 Jahren erschöpft
sein. REMONDIS gewinnt das Metall zurück. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte
Zukunft. German Qualität.
Die Chromversorgung wird als besonders kritisch eingestuft, der Hauptteil der Förderung ist auf drei Länder konzentriert.
Ohne Erdöl kein Komfort.
Erdöl ist ein gefragter Rohstoff und wird vielseitig verwendet – als Energieträger, Treibstoff
sowie als Basismaterial für Kunststoffprodukte. Die statische Reichweite der konventionellen
Reserven beträgt jedoch nur noch 38 Jahre. REMONDIS bereitet daher gebrauchte
Kunststoffe auf und führt sie in den Produktionskreislauf zurück, wodurch erhebliche Mengen
Rohöl eingespart werden. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German
Qualität. German Qualität.
Verfügbarkeitseinschränkungen von Erdöl sind bereits in Kürze zu erwarten.
Ohne Lithium kein mobiler Arbeitsplatz.
Ob Laptop oder Handy – mobile elektronische Geräte sind mittlerweile Gegenstände
des täglichen Bedarfs. Doch in den Akkus der technischen Wunderwerke steckt Lithium.
Und die Förderung dieses Leichtmetalls wird von vier Ländern dominiert. Das kann zu Engpässen
und Preissteigerungen führen, weshalb der Rohstoff trotz einer statischen Reichweite von knapp
550 Jahren als kritisch eingestuft wird. REMONDIS arbeitet daran, geschlossene Stoffkreisläufe
aufzubauen. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Unverzichtbare Begleiter: Kaum eine andere technische Errungenschaft ist ähnlich beliebt wie die mobilen Endgeräte.
Ohne Platin keine Herzschrittmacher.
Platin ist selten, teuer und begehrt. Und für viele Menschen sogar lebensrettend, denn
als biokompatibles Material verträgt es sich besonders gut mit dem menschlichen Körper
und seinen Organen. Doch die Versorgung wird aufgrund der geografi schen Konzentration als
besonders kritisch eingestuft. REMONDIS bereitet Industrie- und Schmuckprodukte auf und gewinnt
so Platin erstklassiger Qualität zurück. Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte
Zukunft. German Qualität.
Bereits vor 2199 könnte es Versorgungsengpässe
geben, da
das Metall vornehmlich in zwei
Ländern – Südafrika und Russland
– gefördert wird.
Ohne Seltene Erden keine Windkraft.
Zu den Seltenen Erden gehört Neodym – ein Element, aus dem unter anderem Hochleistungsmagnete
für Windkraftanlagen entstehen. Bereits 2030 soll der Bedarf allein
für Zukunftstechnologien fast viermal so hoch sein wie die heutige Produktion. Außerdem ist
der Rohstoff kaum substituierbar und seine Förderung regional begrenzt, weshalb erhebliche
Versorgungsrisiken auftreten können. REMONDIS erforscht Lösungen, Neodym zu recyceln.
Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Das als sehr kritisch eingestufte Neodym wird nahezu ausschließlich in China gefördert. Und schon heute erhebt das Land Exportsteuern auf Seltene Erden.
Ohne Wolfram kein Hartmetall.
Ob Bohrkopf oder Sägeblatt, im industriellen Umfeld wie im Haushalt: Werkzeuge aus
Hartmetall sind oft die Grundvoraussetzung für Erfolg. Bei ihrer Herstellung kommt
Wolfram zum Einsatz, ein weißglänzendes Schwermetall. Da dessen wirtschaftlich nutzbare
Reserven 2057 erschöpft sein sollen, entwickelt REMONDIS Verfahren, um Wolfram zu recyceln.
Weltweit, auf höchstem Niveau. Für eine gesicherte Zukunft. German Qualität.
Sensible Lieferkette: Mehr als 80 % des heute genutzten Wolframs werden in einem einzigen Land gefördert.
Bedeutung
Niobium wird wegen seiner spezifischen Eigenschaften in vielen Bereichen genutzt und ist mengenmäßig bei der Stahlhärtung dominierend (ISI 2009). Im Bereich der Stahlindustrie wird Niobium zu 95 % verwendet. Weiterhin sind von Bedeutung: die Elektro- und Elektronikindustrie wie Keramikkondensatoren (Niobiumoxid), Kondensatoren (Niobiumpulver), Natrium-Dampf-Lampen (Nion-Zirconium-Stähle) sowie elektrooptische und piezoelektrische (ISI 2009). Niobium kommt in der Natur vor allem als Pyrochlor oder Niobit (Mischkristall mit Eisen, Tantal und Mangan) vor (ISI 2009). Ein weiteres Erz mit Niobium und Tantalbestandteilen ist Coltan (Columbit-Tantalit-Erz) (ISI 2009). Niobium ist hoch schmelzend (2.468 °C), widersteht allen Säuren außer Flusssäure und wird nur von Alkalischmelzen angegriffen (ISI 2009). Es ist luft- und korrosionsbeständig, auch unter hohen Temperaturen, zudem weist es eine sehr gute elektrische und thermische Leitfähigkeit auf (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Die jährliche Niobiumproduktion betrug im Jahr 2009 etwa 62.000 Tonnen, bei Reserven von etwa 2,9 Mio. Tonnen. Damit liegt die statische Reichweite bei 47 Jahren (USGS 2010). Die Ressourcen wurden weltweit auf knapp 460 Mio. Tonnen geschätzt (USGS 2010). Betrachtet man die Förderländer, so wird deutlich, dass Brasilien mit gut 92 % nahezu alleiniges Herkunftsland für Niobium ist. Kanada weist noch etwa 7 % der Niobiumförderung auf (USGS 2010). Ähnlich sieht es bei den produzierenden Unternehmen aus: Die drei wichtigsten Firmen produzieren praktisch das gesamte Niobium. Im Bericht des IW Köln wurde Niobium als besonders kritisch eingestuft, da sowohl bei den Vorkommen als auch bei den Unternehmen nahezu Monopolstellungen existieren. Die reine Rohstoffverfügbarkeit hingegen ist in Anbetracht der Reserven und Ressourcen weniger kritisch.
Substitution und Recycling
Niobium kann zwar in den verschiedenen Anwendungen substituiert werden, allerdings ist dies zum Teil mit hohen Kosten und/oder Leistungseinbußen verbunden (EC 2010, ISI 2009). Potenzielle Alternativen sind Molybdän und Vanadium bei Stählen, Tantal in Kondensatoren sowie Keramik, Molybdän, Tantal und Wolfram bei Hochtemperaturanwendungen (ISI 2009). Die Recyclingrate wird für Niobium mit 11 % angegeben (EC 2010).
Die generelle Verfügbarkeit von Niobium ist weniger kritisch. Aufgrund der hohen regionalen und unternehmerischen Konzentration wird die Versorgung jedoch als besonders kritisch eingestuft. Das alles dominierende Anwendungsgebiet von Niobium ist die Stahlindustrie, Niobium wird vor allem zur Stahlhärtung und in Legierungen verwendet und kann prinzipiell substituiert und recycelt werden.


Bedeutung
Tantal wird aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften in sehr unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, größtenteils aber in der Elektro- und Elektronikindustrie (60 %). Hier wird Tantal vor allem als Kondensator für KFZ, PC, GPS-Systeme, digitale Kameras, Handys und kleinste elektronische Geräte verwendet (ISI 2009). Eine weitere bedeutende Applikation ist der Gebrauch als Carbid in der Stahlbearbeitung (Schneidwerkzeuge) mit gut 16 % (EC 2010). Im Luftfahrt- und Automobilbereich werden ca. 14 % genutzt. Darüber hinaus kommt Tantal bei Hochtemperaturanwendungen und korrosionsfesten Apparaturen in der chemischen Industrie zum Einsatz (ISI 2009). Tantal findet sich in der Natur vor allem als Tantalit oder als Microlite und Wodgnite. Ähnlich wie Niobium ist es außerdem in Coltan enthalten (ISI 2009). Tantal ist hoch schmelzend (2.996 °C), hart aber dehn- und walzbar. Es widersteht allen Säuren außer Flusssäure und Alkalien, ist korrosionsbeständig und weist eine sehr gute elektrische wie auch thermische Leitfähigkeit auf (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Im Jahr 2009 betrug die Bergwerksproduktion knapp 1.160 Tonnen, die Reserven lagen bei etwa 110.000 Tonnen. Daraus ergibt sich eine statische Reichweite von 95 Jahren (USGS 2010). Die verfügbaren Ressourcen wurden vor allem in Australien und Brasilien identifiziert, genauere Zahlenangaben aber nicht getroffen (USGS 2010). Die hohe regionale Konzentration der Tantalvorkommen in Australien (48 %) und Brasilien (16 %) sowie die vormals hohe unternehmerische Konzentration waren ausschlaggebend für die Einstufung als besonders kritischer Rohstoff (IW 2008). Durch die Insolvenz der australischen Firma Sons of Gwalia könnte sich die unternehmerische Konzentration möglicherweise verschoben haben.
Der Bedarf an Tantal allein für elektronische Geräte wird laut Literaturangaben im Jahr 2030
auf die heutige Minenproduktion anwachsen (ISI 2009).
Substitution und Recycling
Prinzipiell kann Tantal laut EU-Bericht substituiert werden, allerdings erreichen die Substitute nicht zwingend die Eigenschaften von Tantal (EC 2010). Als Ersatz wird zum Beispiel Niobium in Carbiden und Kondensatoren genannt. Es gilt aber zu beachten, dass auch die Alternative Niobium als besonders kritisch bei der Versorgung eingestuft wurde. mehr. Die Recyclingrate wird mit 20 - 25 % und in einer anderen Quelle mit ca. 4 % angesetzt (ISI 2009, EC 2010). Recyclingfähigkeit ist aber grundsätzlich vorhanden.
Aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften ist Tantal ein wertvoller Rohstoff mit hoher regionaler Konzentration der Vorkommen in Australien und Brasilien. Die Verwendung wird deutlich zunehmen. Da die Substitution teilweise mit ähnlich knappen Rohstoffen erfolgt, könnte eine kritische
Versorgungslage auftreten.


Bedeutung
Das Edelmetall Gold hat in den letzten Jahren eine deutliche Preissteigerung erfahren (Anstieg von 2008 auf 2009 um 24 %) (USGS 2010). Verwendung findet Gold vor allem in Schmuckwaren, in der Elektronikindustrie, als Zahlungsmittel und in der Zahntechnik (BGR 2007).
Verfügbarkeit
Die globale Bergwerksproduktion im Jahr 2009 belief sich auf 2.350 Tonnen. Mit den derzeitigen Reserven von 47.000 Tonnen beträgt die statische Reichweite 20 Jahre. Aufgrund hoher Recyclingfähigkeit wird die Verfügbarkeit von Gold als nicht kritisch eingestuft. Beispielsweise wurden 2009 in den USA 190 Tonnen Gold aus altem und neuem Schrott rückgewonnen. Das sind mehr als der ausgewiesene Verbrauch in den USA (USGS 2010).
Unter günstigen Bedingungen gelten bereits Erze als abbauwürdig, die 0,24 Gramm Gold pro Tonne enthalten. Das entspricht etwa 130 Tonnen pro Unze. Der durchschnittliche Goldgehalt im Erz der wichtigsten Bergbaue beträgt 3 Gramm pro Tonne (ca. 10 Tonnen pro Unze) (Pohl 2005).
Substitution und Recycling
Für elektrische und elektronische Produkte sowie Schmuckwaren werden häufig Nichtedelmetalle als Basismaterial verwendet und mit Gold legiert. Viele dieser Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt, um bei gleichbleibendem Nutzwert den Goldanteil zu verringern. Im Allgemeinen können Palladium, Platin und Silber Gold substituieren (USGS 2010). Die Recyclingfähigkeit von Gold ist hoch. Anwendungen, die noch relativ neu sind können in der Zukunft neues Recyclingpotenzial liefern. Die wachsende Verbreitung von LCD-Fernsehern beispielsweise wird zu Millionen ausrangierter LCD-TVs in den nächsten Jahrzehnten führen. Gold ist bei LCDs einer der wertgebenden Anteile im werkstofflichen Recycling (ISI 2009).


Bedeutung
Indium ist ein silberweißes, weiches Schwermetall, das mit den meisten anderen Metallen Legierungen bilden kann und im Allgemeinen die Festigkeit und Korrosionsresistenz des Legierungssystems erhöht. Seine Eigenschaft transparent und elektrisch leitfähig zu sein, macht Indiumzinnoxid (ITO) essentiell für Display-Anwendungen (EC 2010). Neben der Verwendung für Dünnfilmbeschichtungen und in Legierungen und Loten, wird Indium in Halbleitern, elektronischen Komponenten sowie in Forschung und Entwicklung eingesetzt (ISI 2009). Für Display-Anwendungen hat Indium auch in Zukunft große Bedeutung und der Bedarf wird sich erhöhen. Weitere Einsatzbereiche, die an Wichtigkeit zunehmen werden, sind die Dünnschicht-Photovoltaik und weiße LEDs (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Die Bergwerksproduktion lag 2009 bei 600 t/a. Da für das Jahr 2009 keine Angaben zu den Reserven vorliegen, lässt sich keine aktuelle statische Reichweite bestimmen. Aus den Angaben zu Reserven und Bergwerksproduktion 2007 ergibt sich eine statische Reichweite von 21 Jahren (USGS 2010, USGS 2008). Da Indium fast ausschließlich als Nebenprodukt bei der Produktion von Zink oder Blei gewonnen wird, ist der Abbau dieser Rohstoffe für die Verfügbarkeit von Indium entscheidend. Aufgrund der steigenden Nachfrage für Indium und der Handelsrestriktionen im Hauptförderland China sind Verfügbarkeitsrisiken gegeben (ISI 2009, EC 2010).
Substitution und Recycling
Starke Preisvolatilität und Bedenken zur weiteren Verfügbarkeit von Indium veranlassen dazu, vermehrt nach Substituenten zu suchen. Der Einsatz in Displays stellt eine schwer substituierbare Anwendung dar. Es gibt Ansätze, Antimonzinnoxid als Substitut zu verwenden. Antimon ist jedoch wegen seiner Toxizität und Kanzerogenität umstritten (UBA 2009). Auch Kohlenstoffnanoröhren werden als Alternative für ITO in Displays, Solarzellen und Touch-Screens in Betracht gezogen. Weitere Beispiele sind Poly (3,4-thylen Dioxythiophen) als ITO-Substituent in Displays und Leuchtdioden sowie Graphen-Quantenpunkte als ITO-Ersatz in Solarzellen und LCDs. Galliumarsenid wird anstelle von Indiumphosphid in Solarzellen und Halbleiter-Anwendungen genutzt. Hafnium kann statt Indium in Legierungen von Kernreaktor-Steuerelementen verwendet werden (USGS 2010). Das Recycling von Indium erfolgt vor allem durch Wiederverwertung von Rückständen aus dem Sputtern (Kathodenzerstäubung).
Aufgrund der schlechten Substituierbarkeit von Indium bei der Hauptanwendung (LCDs) und der erwarteten Nachfragesteigerung sind Verfügbarkeitsrisiken gegeben.


Bedeutung
Die Verwendung von Kupfer ist weltweit sehr unterschiedlich. Im Prinzip bestehen vier Haupteinsatzgebiete: Herstellung von elektrischen und elektronischen Produkten, Transport, Gebäude sowie Maschinenbau. Zudem bildet Kupfer die Ausgangsbasis für alle elektrischen und elektronischen Zukunftstechnologien (ISI 2009). Das weiche und verformbare Metall, korridiert nicht an Luft (Bildung einer schützenden Oxidschicht) und wird nur von oxidierenden Säuren angegriffen (ISI 2009). Kupfer lässt sich in vielen Formen wie Blechen, Folien oder Drähten weiterverarbeiten. Seine wichtigsten Eigenschaften sind die elektrische Leitfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit und Legierungsfähigkeit mit vielen anderen Metallen (ISI 2009).
Gemäß der Studie der europäischen Union beträgt der Anteil des Automobilbaus ca. 13 bis 14 % am Kupferverbrauch (EC 2010). Laut Literatur enthalten moderne Automobile etwa 2 % Kupfer, der Bedarf leitfähiger Materialien wird aber weiter wachsen (Hoock 2008).
Verfügbarkeit
Derzeit beträgt die jährliche globale Produktion an Kupfer ca. 16 Mio. Tonnen bei geschätzten 540 Mio. Tonnen Kupferreserven weltweit (USGS 2010). Damit errechnet sich eine statische Reichweite von 35 Jahren. Die momentan noch nicht zu wirtschaftlichen Bedingungen abbaubaren Kupferressourcen werden auf ca. 3.000 Mio. Tonnen geschätzt, was gemessen am heutigen Verbrauch eine statische Ressourcenreichweite von gut 188 Jahren ergibt. Hauptexportland ist Chile mit einem Anteil von ca. 34 % an der weltweiten Förderung. Weitere wichtige Länder sind Peru (8 %), USA (7,5 %), China (6 %) und Indonesien (6 %) (USGS 2010). Betrachtet man die drei wichtigsten Förderländer, so ergibt sich in Summe ein Förderanteil von ca. 50 % der Weltproduktion. Bei den produzierenden Unternehmen entfallen auf die drei wichtigsten gut 28 % (BGR 2007).
Substitution und Recycling
Die nahezu einzigartigen Fähigkeiten von Kupfer erschweren die Substitution, was vornehmlich aus der elektrischen Leitfähigkeit resultiert (EC 2010, ISI 2009). Kupfer ist leicht zu recyceln, allerdings differieren die angegeben Recyclingraten zwischen 20 und 47 % (EC 2010). Die deutsche Recyclingrate (54 %) belegt, dass sich noch erhebliche Potenziale erschließen lassen (BGR 2007).
Aufgrund der breiten Anwendung von Kupfer und den spezifischen Eigenschaften (sehr gute Leitfähigkeit) ist Kupfer nur schwer zu ersetzen. Positiv ist, dass sich Kupfer gut recyceln läßt und somit aus Sekundärrohstoffen wiedergewonnen werden kann. Aufgrund der vorhandenen Reserven und Ressourcen ist die unmittelbare Versorgung mit Kupfer weniger kritisch. Allerdings konzentrieren sich ca. 50 % der weltweiten Produktion auf die drei Länder Chile, Peru und USA.


Bedeutung
Gallium ist ein silberweißes Metall. Es wird hauptsächlich zur Herstellung von Galliumverbindungen wie Galliumarsenid, Galliumnitrid, Galliumphosphid oder Galliumantimonid verwendet. Diese Verbindungen wiederum dienen der Produktion von Leuchtdioden, Transistoren oder Laserdioden. Prognosen gehen davon aus, dass der Galliumbedarf für Dünnschicht-Photovoltaik und Mikrochips sowie im Bereich weißer LEDs und anderer Zukunftstechnologien enorm wachsen wird.
Verfügbarkeit
Belastbare Daten über Produktion und Reserven von Gallium sind nicht verfügbar. Im Wesentlichen begründet sich dies durch die wenigen Hersteller von Gallium, welche Daten über ihre Produktion sehr vertraulich behandeln (ISI 2009). Im Jahr 2009 betrug die Bergwerksproduktion 78 Tonnen. Gallium wird als Nebenprodukt bei der Aluminiumproduktion aus Bauxit gewonnen, in kleineren Mengen auch bei der Zinkverarbeitung. Die Reserven an Bauxit sind so groß, dass sie nicht in den nächsten Jahrzehnten abgebaut werden. Somit wird das Gallium in den Bauxitreserven nicht kurzfristig verfügbar sein (USGS 2010).
Substitution und Recycling
In einigen Anwendungsbereichen der Integrierten Schaltungen ist eine effektive Substitution von Galliumarsenid nicht möglich. Flüssigkristalle können an Stelle von LEDs in Displays verwendet werden. In Laser-Dioden lassen sich, statt Galiumarsenid, Indiumphosphid oder Helium-Neon einsetzen. Bei den Solarzellen stellt Silikon die stärkste Konkurrenz zu Gallium dar. Altschrott ist heutzutage kaum vorhanden, so dass mit dem verstärkten Einsatz von Gallium in der Zukunft Recyclingverfahren erst an Bedeutung gewinnen werden. Aus Produktionsrückständen wird Recycling betrieben.
Aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung von Gallium, besonders im Hinblick auf die erwartete Nachfragesteigerung, sind Verfügbarkeitsrisiken gegeben.
Bedeutung
Kobalt, ein Übergangsmetall, ist ferromagnetisch und sehr hart. Es behält seine Stabilität sowie die magnetischen Eigenschaften bei hohen Temperaturen und besitzt eine relativ niedrige thermische wie elektrische Leitfähigkeit. Verwendung findet es derzeit besonders in Batterien (27 %), Superlegierungen und Magnetanwendungen (26 %) (EC 2010). Nachfrageimpulse in der Zukunft (ISI 2009) versprechen vor allem der Einsatz in Lithium-Ionen-Batterien sowie neue Anwendungsbereiche der Superlegierungen (z.B. verschleißfeste Kobalt-Chrom-Molybdän-Legierungen in orthopädischen Implantaten, hoch temperaturbeständige Superlegierungen für die Luftfahrtindustrie). Weiterhin wird Kobalt in der Hartmetallindustrie als Binder für Karbide, in Pigmenten und Katalysatoren eingesetzt (EC 2010). Auch die Nutzung von Kobalt in Katalysatoren für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe wird in Zukunft zunehmen (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Die statische Reichweite beträgt derzeit 107 Jahre (USGS 2010). 40,5 % der Produktion stammen aus der Demokratischen Republik Kongo. Wegen politischer Instabilität im dominierenden Förderland und der zu erwartenden Nachfragesteigerung durch Zukunftstechnologien sind prinzipielle Verfügbarkeitsrisiken gegeben (ISI 2009).
Substitution und Recycling
Ohne eine Minderung der Produktperformance ist die Substitution von Kobalt in vielen Anwendungen kaum möglich. Aufgrund der Preisvolatilität wird eine Substitution jedoch angestrebt. Dies betrifft derzeit vor allem Magnetanwendungen sowie zunehmend auch den Einsatz von Kobalt in Batterien.
Kobalt ist teuer und knapp, das sind gute Voraussetzungen für das Recycling. Recycling aus kobalthaltigem Metallschrott, Katalysatoren und Batterien wird praktiziert. Die Rückgewinnung von Kobalt aus Batterien ist jedoch derzeit aufwändig und teuer. Steigende Nachfrage wird zukünftig auch in diesem Bereich die Recyclingkapazität erhöhen (ISI 2009). Aus Pigmenten, Glas, Farben u. ä. lässt sich Kobalt nicht rückgewinnen, da es sich hierbei um dissipative Anwendungen handelt (EC 2010).
Kobalt ist aufgrund der einzigartigen Eigenschaften kaum ohne Einbußen der Produktperformance zu substituieren. Daher und wegen der hohen wirtschaftlichen Bedeutung von Kobalt wird dieser Rohstoff als kritisch eingestuft.


Bedeutung
Titan vereint viele interessante Eigenschaften. Es ist sehr leicht und besitzt besondere mechanische Festigkeit. Hinzu kommen der hohe Schmelzpunkt und niedrige thermische Expansionskoeffizienten sowie die Resistenz gegen viele Substanzen (einschließlich Säuren und Salzwasser). Daher sind Titan und Titanlegierungen für viele Anwendungen von Bedeutung (EC 2010). Etwa 95 % des weltweit erzeugten Titans werden als Titandioxid verwendet (ISI 2009). Eingesetzt wird dieses Oxid beispielsweise in Farben, Kunststoffen, Papier und Katalysatoren (EC 2010). Titanmetall findet Verwendung in der Luft- und Raumfahrt, beim Anlagenbau und in medizinischen Anwendungen. Prognostiziert wird ein steigender Bedarf durch neue Einsatzgebiete (Korrosionsschutz für Meerwasserentsalzungsanlagen, Implantate, miniaturisierte Kondensatoren, Farbstoffsolarzellen, Superlegierungen) (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Mit einer Bergwerksproduktion von 5,7 Mio. Tonnen und Reserven von 730 Mio. Tonnen beträgt die statische Reichweite 128 Jahre. Trotz hoher wirtschaftlicher Bedeutung ist die Versorgungslage aufgrund ausreichender Streuung der produzierenden Länder derzeit als weniger kritisch einzustufen.
Substitution und Recycling
Titandioxid kann in vielen Anwendungen substituiert werden (EC 2010). Auch in Meerwasserentsalzungsanlagen besteht die Möglichkeit zur Substitution. In High-Tech-Produkten allerdings ist Titan wegen seiner herausragenden Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Leichtigkeit kaum zu ersetzen. Titanmetall wird in hohem Maße recycelt.


Globales Wasservorkommen und Nutzungsverteilung
Die Erdoberfläche ist zu 70 % mit Wasser bedeckt. Allerdings sind 97,5 % davon Salzwasser und somit für den Gebrauch als Trinkwasser oder zur Bewässerung ungeeignet. Von den restlichen 2,5 % sind 68,7 % in Gletschern und 0,8 % in Permafrostböden als Eis gebunden. Somit macht das nicht gefrorene Süßwasser nur knapp 1 % des globalen Wasservorkommens aus (UN-WWDR 2006).
Weltweit werden 69 % des entnommenen Wassers für die Landwirtschaft verwendet und 18 % für die Industrie. Nur 13 % finden im Hausgebrauch Verwendung. Nicht beachtet sind hierbei die Mengen an Regenwasser, die direkt genutzt werden, beispielsweise für die Bewässerung (Pacific Institut 2006).
Verteilung des globalen jährlichen Gesamtabflusses
Die Wasserressourcen sind sowohl räumlich als auch zeitlich sehr ungleich verteilt. Mit einem Anteil des globalen jährlichen Gesamtabflusses von 33 % ist Latein-Amerika die wasserreichste Region der Welt. Asien folgt mit 25 % und die OECD-Länder mit 20 %. 11 % entfallen auf Subsahara-Afrika und 10 % auf Osteuropa, den Kaukasus und Zentralasien. Im mittleren Osten und Nordafrika ist das Wasser am stärksten limitiert: nur 1 % des globalen Gesamtabflusses durchfließt diese Regionen (UN-WWDR 2009). Auch innerhalb dieser Regionen kann die Verteilung höchst unterschiedlich sein.
Saisonale Schwankungen sind ein weiterer Faktor, der zur Wasserknappheit führen kann, möglicherweise selbst dann, wenn die jährlichen Abflussraten keinen Wassermangel vermuten lassen.
Neben der natürlichen Ungleichverteilung, hat auch der Mensch erheblichen Einfluss auf die Verfügbarkeit des Wassers. So führte beispielsweise der Bau des Atatürk-Staudamms am Euphrat nicht nur zu ökologischen und ökonomischen Problemen, sondern auch zu politischen Auseinandersetzungen.
Globale Trinkwasserversorgung
Im Jahr 2008 hatten 13 % der Weltbevölkerung (knapp 900 Millionen Menschen) keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Dabei ist der Anteil der Bevölkerung in ländlichen Gebieten höher als in der Stadt - besonders in Entwicklungsländern (UN-MDG 2010). Auch innerhalb einer Stadt sind gravierende Unterschiede möglich: Während einem Slumbewohner nur 5 bis 10 Liter Wasser am Tag zur Verfügung stehen, kann ein Haushalt mit mittlerem bis hohem Einkommen durchaus 50 bis 150 Liter Wasser oder mehr verbrauchen (UN-WWDR 2006).
Millenium-Entwicklungsziel der Vereinten Nationen
Bis zum Jahr 2015 soll die Anzahl der Menschen ohne nachhaltigen Zugang zu gesundem Trinkwasser um die Hälfte verringert werden (bezogen auf 1990). Dies ist eines der Millenium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Zudem soll die Zahl der Menschen ohne Anschluss an Abwassersysteme halbiert werden. Bei der Trinkwasserversorgung wurden in den meisten Regionen der Welt in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. In Subsahara-Afrika und Ozeanien ist die Situation der Trinkwasserversorgung aber weiterhin schlecht. 2008 hatten in Ozeanien 50 % der Bevölkerung und in Subsahara-Afrika 40 % der Bevölkerung keinen sicheren Zugriff auf Trinkwasser. Ohne sanitäre Anlagen müssen in Entwicklungsländern rund 50 % der Bevölkerung auskommen (UN-MDG 2010), was zu erheblichen hygienischen und gesundheitlichen Problemen führt.
Sicherung der Trinkwasserversorgung
Ein nachhaltiges Wassermanagement zur Sicherung der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung ist besonders im Hinblick auf eine wachsende Weltbevölkerung von entscheidender Bedeutung. Da 95 % des Bevölkerungszuwachses von 2002 bis 2015 (6,2 auf 7,2 Milliarden Einwohner) in Entwicklungsländern stattfinden soll (WHO/Unicef 2005), steigen die Ansprüche an die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Die vermehrte Entnahme von Wasser aus Flüssen, Seen und dem Grundwasser kann zur Degradierung ganzer Ökosysteme führen. Flüsse und Seen trocknen aus, der Grundwasserspiegel sinkt. Neben einer zu hohen Wasserentnahme ist vor allem die durch den Menschen verursachte Wasserverschmutzung problematisch. Fäkalien, Chemikalien, Nährstoffe und Schwermetalle im Wasser führen zu Schäden an Mensch und Umwelt (UNWWDR 2009).
Prognostizierte Wasserknappheit 2025
Prognosen zur Anzahl der Menschen, die im Jahr 2025 von Wasserknappheit betroffen sein werden, sind mit hohen Unsicherheiten behaftet. Nicht nur das Bevölkerungswachstum, sondern auch technische Entwicklungen können den Wasserverbrauch entscheidend beeinflussen. So ließen sich beispielsweise in der Landwirtschaft Wasserverluste bei der Bewässerung durch verbesserte Bewässerungssysteme vermeiden. In industrialisierten Ländern erlauben die Abwasserbehandlung und die Rückführung von industriell genutztem Wasser, eine deutlich intensivere Nutzung. Dies ist ein deutlicher Unterschied zu den Entwicklungsländern, in denen es häufig keine (ausreichende) Abwasserbehandlung gibt (Alcamo 2000).
Da erwartet wird, dass die Bevölkerungszahl in den kommenden Jahren gerade in den Gebieten zunehmen wird, wo viele Menschen kein ausreichendes Trinkwasser haben, wird sich der bereits eklatante Wassermangel weiter verschärfen.
Bedeutung
Zirkon ist das wichtigste natürlich vorkommende Mineral des Elements Zirconium und wird vor allem als Glasur in der keramischen Industrie und für Spezialkeramiken eingesetzt (52,4 %). Darüber hinaus findet Zirconium Verwendung in der Feuerfest- (15 %) und der Gießereiindustrie (15 %) sowie in metallischer Form als Zirconium/Hafnium zur Herstellung von Kontrollstäben in der Atomindustrie und als Chemikalie (8,2 %) (BGR 2007).
Verfügbarkeit
Im Jahr 2009 lag die Produktion für Zirconium bei etwa 1,23 Mio. Tonnen, die Reserven wurden mit knapp 56 Mio. Tonnen angesetzt (USGS 2010). Daraus ergibt sich für Zirconium eine statische Reichweite von 46 Jahren, die Ressourcen betragen 60 Mio. Tonnen (USGS 2010). Blickt man auf die Förderländer, so liegt der Anteil von Australien bei ca. 42 %, der Südafrikas bei ca. 32 % und der Chinas bei ca. 12 %. Damit werden knapp 86 % in drei Ländern produziert, und die unternehmerische Konzentration mit ca. 62 % ausgewiesen (USGS 2010, IW 2008).
Die Rohstoffversorgung mit Zirkon wurde aus diesem Grund als besonders kritisch eingestuft (IW 2008). Problematisch war, dass die Nachfrage das Angebot durch den China-Effekt überstieg (BGR 2007).
Substitution und Recycling
Die Substituierungsmöglichkeiten umfassen zwar zahlreiche Mineralien, diese weisen jedoch häufig minderwertige Eigenschaften auf (BRG 2007). Im Bereich der Spezialkeramiken und bei der Verwendung in metallischer Form als Zirconium/Hafnium für Atomreaktoren gilt Zirkon als nicht substituierbar (BGR 2007).
Die hohe Nachfrage nach Zirkon und die nicht vorhandene Substituierbarkeit in speziellen An-wendungen führen zu einer besonders kritischen Rohstoffversorgung. Zudem wirkt sich die starke regionale Konzentration der Zirkon-Vorkommen ggf. nachteilig aus. Die statische Reichweite beträgt für Zirconium ca. 45 Jahre, die abgeschätzten Ressourcen würden die Reichweite bei konstanter Produktion nochmals etwa verdoppeln.


Bedeutung
Das weltweit gewonnene Chromit wird zu ca. 93 % in der Metallurgie eingesetzt (ISI 2009). Im Vergleich zur Nutzung als Legierungsbestandteil sind die übrigen Anwendungen – wie in der chemischen Industrie oder Feuerfestmaterialien – nur von untergeordneter Bedeutung. Chrom ist ein silberweißes, korrosionsbeständiges, gut verformbares und trotzdem hartes, paramagnetisches, hoch schmelzendes Metall (Schmelzpunkt ca. 1.907 °C). Metallisches Chrom und dreiwertige Chromverbindungen, beispielsweise das natürlich vorkommende Chromiterz, sind gesundheitlich unbedenklich (ISI 2009). Sechswertige Chromverbindungen (CrVI) hingegen sind giftig, karzinogen und mutagen. Sie werden vor allem als Oxidationsmittel für den Korrosionsschutz und als Vorprodukte für zahlreiche Chromverbindungen eingesetzt (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Aktuell werden im Jahr ca. 23 Mio. Tonnen Chrom weltweit hergestellt. Die Chromreserven liegen derzeit bei ca. 350 Mio. Tonnen (USGS 2010). Hieraus ergibt sich eine statische Reichweite von 15 Jahren. Chrom ist bezogen auf die Reservenbasis ein relativ knapper Rohstoff, allerdings liegen die geschätzten Ressourcen bei gut 12.000 Mio. Tonnen. Bei einer konstanten Fördermenge ergibt sich eine statische Ressourcenreichweite von über 520 Jahren. Die Chromförderung konzentriert sich zu ca. 74 % auf drei Länder: Südafrika weist mit knapp 42 % den höchsten Anteil auf, gefolgt von Indien (17 %) und Kasachstan (16 %) (USGS 2010). Bei den produzierenden Unternehmen ist die Konzentration auf die drei größten Produzenten mit knapp 45 % nicht so extrem ausgeprägt.
Substitution und Recycling
Im Bereich der Metallurgie (rostfreie Edelstahle) kann Chrom nicht substituiert werden (EC 2010). Im Gegensatz dazu werden aber anorganische Chromverbindungen aufgrund ihrer Gesundheitsgefährdung mehr und mehr ersetzt (EC 2010). Chromrecycling ist wirtschaftlich interessant und chromhaltiger Stahl- und Eisenschrott gefragt. Über das Recycling bei nichtmetallischen Anwendungen liegen keine Informationen vor (ISI 2009). Allerdings spielen diese Anwendungen nur eine untergeordnete Rolle. Das Chromrecycling liegt derzeit bei ca. 13 % (EC 2010).
Chrom ist in seiner Hauptanwendungen im Bereich der Metallurgie nicht zu substituieren, es kann aber zu wirtschaftlichen Bedingungen recycelt werden. Die Chromversorgung wird laut IW-Bericht als besonders kritisch eingestuft, was an der hohen Konzentration auf die drei größten Förderländer (74 %) liegt (IW 2008).


Bedeutung
Erdöl ist ein hochkomplexes Gemisch aus Kohlenwasserstoffen sowie anderen organischen Verbindungen. Darüber hinaus enthält es die Elemente Schwefel, Sauerstoff, Stickstoff, Vanadium und Nickel. Bei der Aufbereitung in Raffinerien werden in der Hauptsache Kraftstoffe sowie Heizöle gewonnen. Gleichzeitig ist Erdöl der mit Abstand wichtigste Rohstoff für organische Chemieprodukte (VCI 2010a). Für die Stromerzeugung ist Erdöl von untergeordneter Bedeutung.
Verfügbarkeit
Die auf konventionelle Reserven bezogene statische Reichweite beträgt derzeit 41 Jahre, unter Berücksichtigung konventioneller Ressourcen beträgt die rechnerische Verfügbarkeit 64 Jahre (BGR 2009b). Ölsande, die derzeit bereits abgebaut werden, und Ölschiefer könnten die Nachfrage rechnerisch für 93 Jahre bedienen. Sie werden aber wegen hoher Kosten und absehbarer Umweltprobleme vermutlich nur begrenzte Bedeutung erlangen (BGR 2009b, Peuker 2010). Im Gegensatz zu Erdgas stammen nur ca. 3,2 % des jährlichen Erdölverbrauchs in Deutschland aus dem Inland. Importiert wird vor allem aus Russland (32 %), Norwegen, Großbritannien, früheren GUS-Staaten und derzeit nur zu 6 % aus Nahost (BGR 2009a). Aus geologischer Sicht ist bereits in naher Zukunft mit einer Versorgungslücke bei Erdöl zu rechnen. Menge und regionale Verteilung der verbleibenden Reserven lassen erkennen, dass bis dahin die Bedeutung der Golfstaaten für die weltweite Ölversorgung wieder stark zunehmen wird (BGR 2009b).
Substitution und Recycling
Bei der Bereitstellung von Raumwärme ist Erdöl beispielsweise durch energiesparende Bauweise, Bioenergie oder Erdwärme zu ersetzen. Zur Fernwärmeproduktion kommen auch Abfälle (zum Teil bereits genutzt) sowie die brennbaren Fraktionen auf Deponien in Frage. Die Substitution von Flüssigkraftstoffen gestaltet sich schwieriger. Die technisch bewährte Kohleverflüssigung erfordert wesentlich mehr Primärenergieeinsatz und führt zu höheren CO2-Emissionen. Biotreibstoffe sind unter anderem wegen der Flächenkonkurrenz zum Nahrungsmittelanbau in ihrem Potenzial begrenzt. Zudem würden andere Verwendungsarten von Biomasse wesentlich höhere Klimaentlastungseffekte bewirken (SRU 2007). Für den Individualverkehr wird momentan ein radikaler Systemwechsel zur Elektromobilität diskutiert. In chemischen Synthesen sollen zukünftig vermehrt Schweröle, Ölsande und Ölschiefer oder Erdgas eingesetzt werden (VCI 2010a). Weil auch diese Rohstoffe endlich sind und deren Nutzung ebenfalls zum Treibhauseffekt beiträgt, sind regenerative Kohlenstoffquellen ebenso nötig. Dies könnte zukünftig die dominierende Nutzungsform von Biomasse darstellen. Die stoffliche Verwertung von Chemieprodukten kann ebenfalls Rohstoffe einsparen. In einigen Fällen führt aber das Recycling zu einer geringeren Minderung von Treibhausgasemissionen als die thermische Verwertung, so dass stets eine differenzierte ökologische Bewertung vorgenommen werden sollte (ATZ 2009).

Bedeutung
Die Hauptanwendung von Lithium liegt in der Keramik- und Glasherstellung bzw. der Verarbeitung. Ein weiteres sehr wichtiges Segment ist der Einsatz von Lithium als Batterie (EC 2010). Weiter wird Lithium als Flussmittel in Aluminiumhütten oder Schmierfett bzw. –öl eingesetzt. Lithium gehört zu den Alkalimetallen und weist als Leichtmetall die geringste Dichte unter Standardbedingungen auf (EC 2010). Die dominierende Lithiumanwendung bis 2050 wird in der Verwendung in Batterien für Elektro-Autos sowie für mobile elektronische Geräte wie Laptops, Handys etc. gesehen (EC 2010).
Verfügbarkeit
Im Jahr 2009 belief sich die Bergwerksproduktion auf etwa 18.000 Tonnen. Die Reserven wurden mit knapp 10 Mio. Tonnen angegeben, was eine statische Reichweite von 550 Jahren ergibt (USGS 2010). Weltweit liegen die Ressourcen bei etwa 23 Mio. Tonnen (USGS 2010). Die Förderung von Lithium erfolgt hauptsächlich in Chile (41 %), Argentinien (25 %), China und den USA (jeweils ca. 12,5 %). Damit entfallen gut 91 % der weltweiten Lithiumproduktion auf die genannten vier Länder. Dies entspricht einer sehr hohe Länderkonzentration, die als kritisch angesehen werden muss. Bei den produzierenden Unternehmen weisen die drei größten laut Literatur einen Marktanteil von gut 58 % auf (BGR 2007).
Substitution und Recycling
Prinzipiell kann Lithium in Batterien und keramischen Anwendungen ersetzt werden, allerdings wird der Substituierungskoeffizient mit 0,8 (80 %) sehr hoch angesetzt (EC 2010). Dies bedeutet, dass die Substitution teilweise mit hohen Kosten und/oder Leistungseinbußen verbunden ist (EC 2010). Als Alternativen werden Calcium, Magnesium, Quecksilber oder Zink genannt. Die recherchierten Angaben beziffern die Recyclingrate aus Schrott auf 0 %, allerdings werden Lithium-Batterien recycelt (EC 2010). Gemäß den Vorgaben der Europäischen Union soll der Recyclinganteil bis zum Jahr 2016 auf etwa 45 % bei Batterien in mobilen elektronischen Geräten ansteigen (EC 2010).

Bedeutung
Unter den Platingruppenmetallen versteht man die sechs Elemente Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Osmium und Iridium (ISI 2009, EC 2010). Schwerpunktmäßig wurden hier Platin und Palladium betrachtet. Platin wird zu ca. 43 % als Kfz-Katalysator eingesetzt und zu ca. 34 % als Schmuck verarbeitet (ISI 2009). Weitere Einsatzbereiche sind die Chemie und Petrochemie mit rund 8 %. Auf die sonstigen Anwendungen entfallen ca. 16 % (Thermoelemente, Zündkerzenelektroden, etc.). Bei Palladium dominiert mit gut 51 % die Anwendung als Kfz-Katalysator. In der Elektronik und Elektroindustrie werden ca. 15 % eingesetzt und in der Dentaltechnik knapp 14 % (ISI 2009). Alle Platinmetalle sind sehr selten und teuer, chemisch reaktionsträge und mit Ausnahme von Iridium werden alle als Katalysator oder Katalysatorzusatz genutzt (ISI 2009). Platin weist mit 21,5 g/cm3 eine doppelt so hohe Dichte auf wie Palladium (ISI 2009). Im Unterschied dazu ist die elektrische Leitfähigkeit von Palladium mit 21,1·106 S/m doppelt so hoch wie bei Platin (9,7·106 S/m), die Werte liegen aber deutlich unter Silber oder Kupfer (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Im Jahr 2009 lag die weltweite Produktion bei 178 Tonnen Platin und 195 Tonnen Palladium. Die Reserven bezifferten sich für beide Elemente auf gut 71.000 Tonnen, was einer statischen Reichweite von 190 Jahren entspricht (USGS 2010). Die Ressourcen wurden mit 100.000 Tonnen bemessen. Die Versorgung mit Platin und Palladium wird aber als besonders kritisch eingestuft, da die Förderung vornehmlich in Südafrika (59 %) und Russland (27 %) liegt (USGS 2010). Der Anteil der drei größten Unternehmen weist einen Anteil von knapp 73 % auf (IW 2008). Damit zeigt sich eine hohe regionale und unternehmerische Konzentration bei der Platin- und Palladiumversorgung.
Substitution und Recycling
Platin, Palladium und Rhodium sind von herausragender wirtschaftlicher Bedeutung und in vielen Anwendungen nur schwer oder gar nicht zu ersetzen (ISI 2009). Das IW Köln stuft die Platinmetallgruppe als nicht substituierbar ein. Gemäß der Studie der europäischen Union ist die Substitution zwar möglich, aber mit hohen Kosten und/oder Leistungseinbußen verbunden (EC 2010). Die Recyclingrate liegt bei knapp 35 %. Vor allem das Recycling von industriellen Katalysatoren gilt als sehr effizient (EC 2010).
Die Verfügbarkeit von Platin und Palladium wird dominiert von der sehr hohen regionalen und hohen unternehmerischen Konzentration. Dies kann ggf. zu Beeinträchtigungen oder starken Preisanstiegen führen. Die Substituierbarkeit von Platin und Palladium ist nur sehr eingeschränkt vorhanden, allerdings ist Platin gut recycelbar.

Bedeutung
Zu den „Seltenen Erden“ gehören die Lanthanoide, also die im Periodensystem auf Lanthan folgenden Elemente. In der kommerziellen Praxis werden auch Scandium, Yttrium und Lanthan zu den Seltenerdmetallen gezählt (ISI 2009). Das bedeutendste Element der Lanthanoide ist Neodym. Der Anwendungsbereich der „Seltenen Erden“ liegt bei Katalysatoren (20 %), polierten Spiegel- und Präzisionslinsen (24 %), im Bereich der Metallurgie (ca. 15 % insgesamt) sowie im Keramikbereich (5 %) (ISI 2009).
Verfügbarkeit
Die weltweite Bergwerksproduktion belief sich im Jahr 2009 auf knapp 124.000 Tonnen, bei Reserven von ca. 99 Mio. Tonnen. Damit liegt die statische Reichweite der „Seltenen Erden“ bei nahezu 800 Jahren (USGS 2010). Die Förderung erfolgt aber beinah ausschließlich in China (97 %). Über die unternehmerische Konzentration lagen keine genauen Angaben vor. Seit dem Jahr 2006 werden in China zudem Exportsteuern auf die Ausfuhr der „Seltenen Erden“ erhoben (EC 2010). Der Bedarf an Neodym wird zukünftig als sehr kritisch eingestuft, da die Nachfrage das aktuelle Angebot deutlich übersteigen wird (ISI 2009).
Substitution und Recycling
Die Substitution der „Seltenen Erden“ ist nur eingeschränkt möglich und aufgrund spezifischer Eigenschaften auch mit Leistungseinbußen verbunden (EC 2010). Die Recyclingrate liegt laut Literatur bei gut 1 %, was auf die dissipative Verwendungsstruktur zurückgeführt werden kann (EC 2010). Am häufigsten werden Permanentmagnete recycelt, hier wird vor allem Neodym eingesetzt.
Zukunftstechnologien werden einen erheblichen Bedarfschub nach Seltenerdmetallen auslösen. Da die Substitution und Recyclingfähigkeit nur sehr eingeschränkt möglich ist, können erhebliche Versorgungsrisiken auftreten.

Bedeutung
Das Haupteinsatzgebiet von Wolfram liegt mit insgesamt ca. 79 % in der Herstellung von legierten Stählen (Werkzeugstahl) und Superlegierungen. Weitere Anwendungsgebiete sind Fertigprodukte mit 17 % und Wolframlegierungen mit 4 % (EC 2010). In der Natur kommt Wolfram nur in chemischen Verbindungen und nicht in elementarer Form vor (EC 2010). Wolfram weist robuste physikalische Eigenschaften auf und hat den höchsten Schmelzpunkt aller unlegierten Metalle bzw. den zweithöchsten aller Elemente nach Kohlenstoff (EC 2010).
Verfügbarkeit
Die jährliche Weltproduktion belief sich 2009 auf knapp 58.000 Tonnen, mit Reserven von 2,8 Mio. Tonnen (USSG 2010). Hieraus resultiert eine statische Reichweite von 48 Jahren.Über die potenziellen Ressourcen werden keine Zahlenangaben gemacht. Es wird nur bemerkt, dass die Ressourcen weit verstreut sind (USGS 2010). Die Konzentration der Vorkommen ist sehr stark: China weist mit 81 % die mit Abstand größte Fördermenge auf, Russland (4 %) und Kanada (3,5 %) folgen mit deutlich geringerer Bedeutung (USGS 2010). Damit verfügen drei Länder über fast 90 % der weltweiten Wolframressourcen. Bei der unternehmerischen Konzentration beträgt der Anteil chinesischer Firmen mehr als 75 %. China besitzt damit fast eine marktbeherrschende Stellung. Die Wolfram-Versorgung wurde als besonders kritisch eingestuft (IW 2008).
Substitution und Recycling
In der Studie der Europäischen Union wurde Wolfram als substituierbar angegeben, jedoch ist dies mit hohen Kosten und/oder Leistungseinbußen verbunden (EC 2010). Die Recyclingrate bei Wolfram beträgt 37 % gemäß EU. Allerdings ist das Recycling von wirtschaftlichen Randbedingungen abhängig (EC 2010). Recyclingfähigkeit ist aber grundsätzlich gegeben.

| Verwendung (ISI 2009) | |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
| 0,062 Mio. t/Jahr | 2,9 Mio. t | 460 Mio. t | 47 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | ||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen (EC 2010) | |
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | ||
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit (ISI 2009) |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (ISI 2009) | |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
1.160 t/Jahr |
110.000 t | Keine Angaben | 95 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | ||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen 2004* (BGR 2007) | |
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| * Neuere Angaben nicht verfuügbar; wichtigstes produzierendes Unternehmen (Sons of Gwalia) meldete 2004 Insolvenz mehr |
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | ||
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit (ISI 2009) |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (BGR 2007) | |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
2.350 t/Jahr |
47.000 t | USA: 33.000 t Welt: k. A. |
20 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | |||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen 2005 (BGR 2007) | ||
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| Ausreichende Streuung der produzierenden Länder und Unternehmen | |||
| IW-Einstufung |
Nicht als kritisch klassifiziert, aufgrund
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit (USGS 2010) |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (ISI 2009) |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010, USGS 2008) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
510 t/Jahr (2007) und |
11.000 t (2007) k. A. für 2009 |
keine Angaben | 21 Jahre (2007) |
| Verfügbarkeitsrisiken | |||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen | ||
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | |||
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| IW-Einstufung |
Nicht eingestuft |
| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit (USGS 2010) |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (ISI 2009) |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
15,8 Mio. t/Jahr |
540 t | 3.000 t | 35 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | ||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen (BGR 2007) | |
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | ||
| Keine Angaben | ||
| IW-Einstufung |
Nicht eingestuft |
| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
|
| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit |
Substitutability Index: 0,56 (EC 2010)
Generell gilt jedoch, dass Kupfer ein Massenmetall ist, welches aufgrund seiner elektrischen Leitfähigkeit kaum ersetzbar ist Aluminium, Titan, Stahl, Glasfaser, Plastik (BGR 2007) |
| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
|
| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (EC 2010) |
Galliumarsenid
Galliumnitrid
Galliumphosphid in Lumineszenzdioden |
| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
78 t/Jahr |
Keine Angaben | > 1.000.000 t | Keine Angaben |
| Verfügbarkeitsrisiken | |
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen 2003 (EC 2010) |
| Wichtigste Produzenten: China, Deutschland, Kasachstan, Ukraine | Insgesamt 60 Produzenten in 18 Ländern |
| Handelsbeschränkungen (EC 2010) |
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| IW-Einstufung |
Nicht eingestuft |
| EU-Einstufung |
|
| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
|
| Zukünftige Entwicklung |
|
| ISI Kennzahl 2030: |
|
| Substituierbarkeit (USGS 2010) |
|
| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
|
| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
|
| Verwendung (EC 2010) |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
61.800 t/Jahr |
6.604.000 t | 15 Mio.t + 1. Mrd.t hypoth. Ressourcen auf dem Meeresgrund | 107 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | |||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen 2004 (BGR 2007) | ||
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| Handelsbeschränkungen | |||
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| IW-Einstufung |
Nicht eingestuft |
| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
|
| Zukünftige Entwicklung |
Nachfrageimpulse durch:
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| ISI Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit (EC 2010, IS 2009, UGS 2010) |
|
| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (ISI 2009, EC 2010) | |
Titandioxid (95 %):
|
Titan (Metall):
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
5.720.000 t/Jahr (USGS 2010) |
730.000.000 t (USGS 2010) | 2 Mrd.t (ISI 2009) | 128 Jahre (USGS 2010) |
| Verfügbarkeitsrisiken | |||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen 2005 (BGR 2007) | ||
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|
|
| Ausreichende Streuung der produzierenden Länder | |||
| IW-Einstufung |
|
| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
|
| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI Kennzahl 2030: |
|
| Substituierbarkeit (ISI 2009) |
|
| Recycling |
| Recyclingfähigkeit (EC 2010, ISI 2009) |
|
| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (BGR 2007) |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
1,23 Mio. t/Jahr |
56 Mio.t | 60 Mio.t | 46 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | |||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen (IW 2008) | ||
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | |||
| Keine Angaben | |||
| IW-Einstufung |
Besonders kritisch (IW 2008) |
| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
|
| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (ISI 2009) |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
| 23 Mio. t/Jahr | > 350 Mio. t | ~ 12.000 Mio. t (ISI 2009) | 15 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | |||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen (EC 2010) | ||
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | |||
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung (ISI 2009) |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit (EC 2010) |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit (ISI 2009)(BGR 2007) |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (VCI 2010b) | |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (BGR 2009b) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
| 3,894 Mio. t/Jahr | 159,865 Mio. t | 90.564 Mio. t | 41 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | ||
| Produzierende Länder 2008 (BGR 2009b) | Produzierende Unternehmen in Deutschland 2003 (BGR 2009a) | |
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Anteil Eigenförderung ca. 3,2 %, davon
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung (BGR 2009b) |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
|
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| Verwendung (EC 2010) | |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
| 18.000 t/Jahr | 9,9 Mio. t | 23 Mio. t | 550 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | ||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen (IW 2008) | |
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Konzentration auf die drei größten Unternehmen
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | ||
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung (EC 2010) |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit (BGR 2007) |
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| Recycling (EC 2010) |
| Recyclingfähigkeit |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (ISI 2009) | |
Platin:
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Palladium:
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
| 178 t/Jahr (Platin) 195 t/Jahr (Palladium) |
71.000 t | 100.000 t | 190 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | |||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen 2003 (IW 2008) | ||
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Konzentration auf die drei größten Unternemen
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | |||
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen (ISI 2009) |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung (ISI 2009) |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit (IW 2008) |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit (ISI 2009) |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (EC 2010) | |
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| Angebot und Nachfrage 2009 (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
| 0,124 Mio. t/Jahr | 99 Mio. t | k.A. | 798 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | ||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen | |
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | ||
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen |
| Zukunftstechnologien (ISI 2009) |
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| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit (ISI 2009) |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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| Verwendung (EC 2010) | |
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| Angebot und Nachfrage (USGS 2010) | |||
| Bergwerksproduktion | Reserven | Ressourcen | Statische Reichweite |
| 58.000 t/Jahr | 2,8 Mio. t | k. A. | 48 Jahre |
| Verfügbarkeitsrisiken | ||
| Produzierende Länder 2009 (USGS 2010) | Produzierende Unternehmen (BRG 2007, EC 2010) | |
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| Handelsbeschränkungen (EC 2010) | ||
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| IW-Einstufung |
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| EU-Einstufung |
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| Prognosen |
| Zukunftstechnologien |
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| Zukünftige Entwicklung |
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| ISI/IZT Kennzahl 2030: |
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| Substituierbarkeit |
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| Recycling |
| Recyclingfähigkeit (EC 2010) |
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| Vorkommen in anthropogenen Lagerstätten |
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