| Verantwortungsvolle Kreislaufwirtschaft schafft die Rahmen bedingungen für eine geringere Inanspruchnahme und gerechtere Verteilung der Ressourcen. |
Eine Welt ist nicht genug.
Ohne Rohstoffe kein Lebensstandard.
Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse: Seit langem verbraucht die Weltbevölkerung mehr Bodenschätze, als die Erde dauerhaft bereitstellen kann. Bleibt alles beim alten, werden die natürlichen Rohstoffe immer schneller zur Neige gehen und manche schon in diesem Jahrhundert nicht mehr hinreichend zur Verfügung stehen. Dabei sind Rohstoffe die Grundlage des Lebens. Sie sichern die Ernährung, sorgen für Wärme und Licht, dienen als Basis für nahezu alle Dinge des täglichen Bedarfs. Um gewohnte Standards aufrechtzuerhalten, werden die Ressourcen der Erde immer stärker ausgebeutet. Betroffen sind nicht nur die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas, sondern vor allem auch Mineralien, Metalle und andere Grundstoffe.
Kein Rohstoff ist unbegrenzt vorhanden
Bereits heute werden enorme Massen an Bodenschätzen benötigt, und die Nachfrage steigt stetig. So verringern sich die Vorräte unseres Planeten immer rascher. Experten warnen, dass bestimmte Stoffe schon in diesem Jahrhundert knapp werden könnten, zum Beispiel einige der Seltenen Erden, aber auch verschiedene Massenrohstoffe. Gehen der Welt die Rohstoffe aus, hat dies gravierende Folgen, denn das moderne Leben ist ressourcenintensiv. Der effiziente Umgang mit den wertvollen Materialien ist daher eine dringende Herausforderung unserer Zeit. Und das Kerngeschäft von REMONDIS.
Der Rohstoffbedarf wächst
Technologische, wirtschaftliche und demografische Entwicklungen beschleunigen den Rohstoffverbrauch. So verringern sich die natürlichen Vorkommen immer schneller. Im Jahr 2025 werden auf der Erde acht Milliarden Menschen leben – fast ein Fünftel mehr als heute. Um die Weltbevölkerung zu versorgen, sind also erheblich größere Kontingente erforderlich.
Der hohe Verbrauch der Industrienationen wird aktuell noch durch den niedrigen Verbrauch ärmerer Länder ausgeglichen. Doch mit dem Aufschwung der Schwellenländer nimmt auch dort der Bedarf zu. Der technologische Fortschritt fordert ebenfalls seinen Tribut: Neue Entwicklungen erweitern die Anwendungsfelder. Zahlreiche Ausgangsstoffe werden somit künftig in erheblich größeren Mengen benötigt. Verschärfend kommt hinzu, dass mehrere Zukunftstechnologien auf gleiche Rohstoffe angewiesen sind, von denen einige in der Erdkruste nur sehr selten vorkommen.
Volatile Rohstoffmärkte
Die Auswirkungen der Verknappung sind bereits deutlich spürbar. Ein Indikator ist die oftmals angespannte Lage auf den Rohstoffmärkten. Weil Angebot und Nachfrage nicht mehr übereinstimmen, legen die Weltmarktpreise stark zu. Zwar lassen sich manche Rohstoffe durch andere ersetzen, viele jedoch bleiben unverzichtbar. Rohstoffarme Nationen sind zu wesentlichen Teilen oder sogar vollständig auf Importe angewiesen. Gelingt es nicht, die benötigten Materialien in ausreichendem Maß und zu annehmbaren Preisen einzuführen, ergeben sich gravierende Konsequenzen: Die Produkte des Alltags werden rar und unbezahlbar. Der heutige Lebensstandard ist dann nicht mehr zu halten.
Recycling sichert die Versorgung
Wer meint, die Lösung des Problems habe Zeit, bis die natürlichen Rohstoffe nicht mehr vorhanden sind, der irrt. Wenn dringend benötigte Rohstoffe selten und teuer werden, wachsen auch die Begehrlichkeiten. Politologen und Zukunftsforscher gehen davon aus, dass die Auseinandersetzungen um natürliche Lagerstätten künftig zunehmen.
Risiken der primären Rohstoffversorgung
Viele Lagerstätten sind auf wenige Regionen konzentriert. Die dort ansässigen Förderländer dominieren den Markt. Sie können ihre Produktion drosseln oder die Ausfuhr beschränken. Für Unsicherheit sorgen auch die unausgewogenen Verteilungs strukturen: Auf Dauer kann es nicht dabei bleiben, dass die Industrienationen mehr verbrauchen, als ihnen statistisch zusteht. Die aufstrebenden Staaten werden ihre Rechte zunehmend geltend machen. Denn Rohstoffe dürfen weder von wenigen Nationen noch von wenigen Generationen aufgebraucht werden.
Darüber hinaus ist die Gewinnung von Primärrohstoffen oftmals mit immensen Schäden an der Natur verknüpft: Wälder werden abgeholzt, Boden- oder Gesteinsformationen abgetragen, Luft und Flüsse verschmutzt. Dass viele Bodenschätze in Regionen gewonnen werden, deren Umweltstandards niedrig sind, verschärft die Situation zusätzlich.
Rückgewinnung als Lösung
Um die Rohstoffversorgung dauerhaft zu sichern, ist konsequentes Recycling notwendig. Moderne Wasserwirtschaft sorgt dafür, dass es den Menschen nicht an dem lebenserhaltenden Element mangelt. Effiziente Kreislaufwirtschaft führt gebrauchte Materialien als hochwertige Rohstoffe in den Produktionskreislauf zurück. Das schont die natürlichen Ressourcen, verlängert ihre Reichweiten und trägt dazu bei, die Grundlagen des Lebensstandards zu erhalten.
Lebensstandard und Rohstoffversorgung gehören fest zusammen!
Manche Rohstoffe müssen in großen Mengen zur Verfügung stehen, andere sind schon in kleinen Kontingenten unverzichtbar. Im Extremfall blockieren Rohstoffengpässe die Verbreitung zukunftsgerichteter Innovationen.


