Die Gegenwart: 2000 bis heute.
Das Jahr 2000 zeichnet sich durch die Expansion der internationalen Gesellschaften insbesondere in Polen und Australien aus. Die Form der Company Partnership im Entsorgungsmanagement gewinnt für RETHMANN weiter an Bedeutung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten ist der Ausbau des Netzwerkes an Anlagen, insbesondere zur Restabfallbehandlung. RETHMANN erhält 2001 Aufträge zum Bau mechanisch-biologischer Behandlungsanlagen, u.a. von der Stadt Münster. Darüber hinaus beteiligt sich RETHMANN an der Gemeinschafts-Müllverbrennungsanlage Niederrhein GmbH (GMVA) Oberhausen.
Mit Beginn des Jahres 2002 verlegt die RETHMANN Entsorgungs AG & Co. KG ihren Hauptsitz vom „Geburtsort“ Selm nach Lünen. Das Jahr ist gekennzeichnet durch die Expansion der RETHMANN Recycling GmbH in Polen. Mit einer Reihe weiterer Public Private Partnerships sowie der Akquisition der LOBBE-Aktivitäten wird RETHMANN zum Marktführer in Polen.
2003 beteiligt sich RETHMANN an der Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft mbH (BEG) – einer PPP für das Entsorgungs- und Wassermanagement mit der Stadt Bremerhaven.
Das Jahr 2004 ist durch die Konsolidierung der Entsorgungsbranche gekennzeichnet, RWE leitet die Veräußerung seiner Umweltaktvitäten ein. RETHMANN übernimmt 70 % des Geschäftsvolumens der RWE Umwelt AG und wird damit zur Nr. 1 auf dem Markt der Kreislaufwirtschaft.
Familie, Aufsichtsrat und Vorstand beschließen, die RETHMANN Entsorgungs AG & Co. KG und alle unter RETHMANN firmierenden Gesellschaften zum 01.01.2005 umzufirmieren. Mit dem Namen REMONDIS startet das Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft das Jahr 2005.
Bereits 2006 folgt ein weiterer Spitzenplatz: Durch Übernahme der TSR-Gruppe wird REMONDIS zum größten Stahlschrottverwerter Deutschlands. Außerdem gelingt REMONDIS der Markteintritt in der Türkei.
2007 expandiert REMONDIS verstärkt in Osteuropa – unter anderem mit dem größten Public Private Partnership der Unternehmensgeschichte in Saporoshje, Ukraine sowie durch Übernahme der Aktivitäten der Otto-Gruppe in Ungarn, wodurch REMONDIS auch dort zum Marktführer aufsteigt.
EKO-PUNKT, das duale System der REMONDIS-Gruppe, beginnt das Jahr 2008 mit einem Paukenschlag und lässt vom Start weg fast alle Wettbewerber hinter sich. EKO-PUNKT belegt mit über 20 % Marktanteil den zweiten Platz unter den dualen Systemen in Deutschland.
2009 gründet REMONDIS eine Tochtergesellschaft in Pune und betritt damit den stark expandierenden indischen Wassermarkt.
Mit der Gründung eines Public Private Partnership-Unternehmens in der Stadt Arzamas beginnt REMONDIS Anfang 2010 seine Aktivitäten in der russischen Wasserwirtschaft. Durch den Erwerb von Metrowaste kommt darüber hinaus Neuseeland als weiterer Markt auf der REMONDIS-Weltkarte hinzu.

