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Stahl- und Metallrecycling
TSR setzt auf Wachstum

Der Einsatz von recycelten Metallen reduziert nicht nur den Bedarf an Primärrohstoffen, sondern sichert auch eine energieeffiziente, CO2-arme Produktion.
Neue Standorte erweitern Einzugsgebiet im In- und Ausland
Auch in der Metallbranche stehen die Zeichen auf Wiederverwertung. Aus gutem Grund, denn Recycling sichert die Rohstoffversorgung und dient zugleich dem Klimaschutz. Experte in diesem Feld ist die TSR-Gruppe. Sie baut mit strategischer Expansion ihre Marktposition weiter aus.
Im Zuge der industriellen Fortentwicklung und des Aufschwungs der Schwellenländer wird immer stärker auf die Rohstoffe der Erde zugegriffen. Das bedeutet: Die natürlichen Bodenschätze gehen schneller zur Neige – und zwar nicht nur die fossilen Energieträger, sondern vor allem auch Metalle. So rechnen Experten damit, dass die globalen Zinkvorkommen in 22 Jahren und die Kupferreserven in 31 Jahren aufgebraucht sind. Diese Zahlen belegen: Metallrecycling hat Zukunft.
Metallrecycling schafft Rohstoffsicherheit
Im Recycling von Stahl und NE-Metallen ist die REMONDIS-Tochter TSR in Europa führend. Mehr als 10 Millionen Tonnen leitet sie jährlich in den Wirtschaftskreislauf zurück. Der größte Teil besteht aus Stahlschrott, dem wichtigsten Ausgangsmaterial der Rohstahlerzeugung. Rund 56 Prozent der europäischen Stahlproduktion basieren bereits auf diesem Sekundärrohstoff.
Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung des Metallrecyclings investiert TSR mit Nachdruck in den weiteren Ausbau. Ziel ist, sich am Markt breiter, diversifizierter und autarker aufzustellen. Als wesentlicher Erfolgsfaktor fungiert dabei das Standortnetz. So ergänzte die TSR den Kreis ihrer mehr als 100 Niederlassungen und Beteiligungsgesellschaften jetzt um gleich zwei Neuzugänge. Beiden gemeinsam ist die Absicht, den Zugang zu Stahlressourcen zu sichern und den Metalleingang aus eigenen Reihen zu forcieren.
Regionale Lücken schließen
Die Beteiligung an der Metallrecycling Veit GmbH (MRV) im thüringischen Mörsdorf verbreitert die TSR-Präsenz im Osten Deutschlands. MRV ist Spezialist für NE-Metalle, Kabel und Schrott. Um seine Potenziale zu stärken, investierte das Unternehmen in ein neues Betriebsgelände und installierte Infrastrukturen, die modernsten Standards entsprechen. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft honorierte den Ausbau mit einer besonderen Würdigung: Er kürte Sven Veit, Mitinhaber und Geschäftsführer von MRV, zum „Herausragenden Unternehmer des Jahres 2009“ im Saale-Holzland-Kreis.
Tradition öffnet Türen
In Österreich beteiligte sich TSR an der Johann Neumüller GmbH in Ennsdorf. Die Zusammenarbeit mit dem Traditionsunternehmen erschließt den Stahl- und Metallrecyclingmarkt des Alpenlandes. Neumüller verfügt über fundiertes Know-how im Schrotthandel, zuverlässigen Zugriff auf umfangreiche Stahlressourcen und ein beispielhaftes Logistiksystem. Die unternehmenseigenen Gleis- und Hafenanlagen werden derzeit erweitert, um den Bezug von Stahl per Bahn und Schiff zu optimieren.
Kupfer – ein Beispiel von vielen |
Eines der wichtigsten Metalle der heutigen Zeit ist Kupfer. Insbesondere die Hightechindustrie kann auf das Edelmetall nicht verzichten. Weltweit werden jährlich 16,5 Millionen Tonnen Kupfer benötigt. Bis zum Jahr 2025 steigt der globale Verbrauch voraussichtlich um 72 Prozent auf 28,5 Millionen Tonnen. Aufgrund seiner Knappheit steht das Metall in Deutschland auf dem Index der potenziell risikoreichen Rohstoffe. Die Recyclingquote, also der Anteil des Recyclingmaterials am Verbrauch, liegt weltweit erst bei 10 Prozent. In Deutschland erreicht sie bereits rund 50 Prozent – ein Erfolg, an dem REMONDIS erheblichen Anteil hat. |
Vorbildliche Bilanz: Die Verwendung von einer Tonne Stahlschrott spart 650 Kilogramm Eisenerz, eine Tonne CO2 sowie 0,5 Tonnen Kohle.
Starke Gemeinschaft: Seit 2007 ist REMONDIS mit 60 Prozent an der TSR-Gruppe beteiligt.

