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Klimaschutz
Neue Energie für den Straßenverkehr

Aus Klärschlamm und Klärgas erzeugt VERA klimaschonend Strom und Fernwärme für die zweitgrößte Stadt Deutschlands.
REMONDIS-Tochter VERA betankt Wasserstoffbusse in Hamburg
Die Ampeln stehen auf Grün: Wasserstoff etabliert sich mehr und mehr als ein Energieträger der Zukunft. Vorreiter in Deutschland ist Hamburg. Durch den Ausbau der H2-Infrastrukturen schont die Stadt an der Elbe die knappen Ölreserven und reduziert zugleich klimaschädliche CO2-Emissionen sowie Feinstaubbelastungen.
Eine der ersten deutschen Adressen für Fahrzeuge mit Wasserstoff-Antrieb ist Hamburg-Hummelsbüttel. Hier übernahm VERA jetzt die Betriebsführung einer H2-Tankstelle. An der Station tanken Brennstoffzellenbusse der Hamburger Hochbahn AG. Der Wasserstoff für die Linienbusse wird direkt an der Tankstelle hergestellt – und zwar komplett emissionsfrei und regenerativ. Die dafür notwendige Elektrolyse arbeitet ausschließlich mit grün-zertifiziertem Strom aus erneuerbaren Energien.
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Umfassendes Know-how eingebracht
VERA – so die Kurzform der Verwertungsanlage für Rückstände aus der Abwasserbehandlung – ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem neben REMONDIS Aqua auch der Energieversorger Vattenfall und die Hamburger Stadtentwässerung beteiligt sind. Als Public-Private-Partnership-Gesellschaft nutzt VERA Reststoffe aus der kommunalen Abwasserreinigung zur Gewinnung von Biogas, Dampf und Strom. „Unsere Kompetenz im Bereich alternativer Energiekonzepte war ein wesentlicher Pluspunkt bei der Beauftragung mit dem Tankstellenbetrieb“, so VERA-Geschäftsführer Thomas Ronge-Leiding.
Ambitionierte Ziele der Metropole
In der Hansestadt sind bereits seit sechs Jahren wasserstoffbetriebene Linienbusse im Einsatz. Durch die abgasfreie Fortbewegung der H2-Busse konnten seitdem mehrere hundert Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.
Aufgrund der guten Erfahrungen will Hamburg die H2-In-frastrukturen in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Geplant sind unter anderem weitere Wasserstofftankstellen, die auch PKW mit dem umweltfreundlichen Treibstoff versorgen sollen. Die zukunftsgerichteten Pläne unterstreichen die ökologische Ausrichtung der Hansestadt, die sich ab 2011 als „Grüne Hauptstadt Europas“ bezeichnen darf.
„Wer wissen möchte, wie die Mobilität der Zukunft aussieht, fährt am besten nach Hamburg.“
HZwei-Magazin


In den Dächern der Busse befinden sich Brennstoffzellen. Sie wandeln den Wasserstoff in Nutzenergie um.