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Wasserwirtschaft

Partnerschaften mit Perspektive

Im industriellen Wassermanagement geht der Trend zum Contracting

Je höher die Anforderungen an Wasserversorgung und Abwasserbehandlung, desto sinnvoller die Auslagerung an professionelle Partner. Quer durch alle Wirtschaftszweige setzen daher immer mehr Unternehmen auf maßgeschneidertes Contracting. Intelligente Anlagen- und Betriebskonzepte gelten als Königsweg zu leistungsfähigen Infrastrukturen, die das operative Geschäft nachhaltig voranbringen.
 

Ob Produktionserweiterung, verschärfte Umweltauflagen oder allgemeiner Kostendruck – Anlässe zur Verbesserung der werkseigenen Abwasserbehandlung gibt es viele. Auf dem Weg zum Optimum jedoch sind einige Hemmnisse zu meistern. Abhilfe schaffen Contracting-Modelle, die den unternehmerischen Aufwand reduzieren und zugleich ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten.

 

 

 

Individuelle Ausrichtung auf das Unternehmen

Führender deutscher Anbieter für Anwendungen im industriellen Wassermanagement ist REMONDIS Aqua. Die Spezialisten aus Lünen sind in beiden Feldern des Contractings aktiv: Sie bieten Betriebsführungsmodelle, die sich ausschließlich auf den laufenden Betrieb beziehen, aber auch Betreibermodelle, also ein Contracting, das Neuinvestitionen und deren mögliche Finanzierung mit einbezieht. Gemeinsames Kennzeichen aller Vorhaben ist die langfristige, vertrauensvolle Zusammenarbeit.In der Praxis realisiert REMONDIS ausschließlich individuelle Contracting-Varianten, die exakt auf das Partnerunternehmen abgestimmt sind. So werden bei Neuinvestitionen gemeinsam mit dem Kunden sämtliche für die Auslegung der Anlage notwendigen Daten und Rahmenbedingungen erfasst. Darauf aufsetzend erarbeitet REMONDIS Aqua ein technisches Konzept, das die wirtschaftlich wie technisch beste Lösung vorbereitet. Bei der anschließenden Realisation übernehmen die Experten neben Planung und Bauausführung auf Wunsch auch die Projektfinanzierung.

 

 

 

Verfahrenstechnische Risiken deutlich reduziert
Das auftraggebende Unternehmen wird durch das Contracting gleich in mehrfacher Hinsicht entlastet. So sind beispielsweise deutlich weniger Personal- oder Management-kapazitäten abzustellen, und vorhandene Finanzmittel stehen nach wie vor der Produktion zur Verfügung. „Contracting schafft Spielräume, die dem Kerngeschäft des Kunden unmittelbar zugutekommen“, erklärt Dr. Lars Meierling, der diesen Unternehmensbereich bei REMONDIS Aqua in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. „Zusätzlich leistet es einen wesentlichen Beitrag in puncto Planbarkeit und Sicherheit.“ Dafür sorgen vor allem die vereinbarten Festpreise sowie die Verlagerung von Unwägbarkeiten auf den Contractor. Qualitäten und Verfügbarkeiten sind über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg garantiert. REMONDIS trägt die verfahrenstechnischen und organisatorischen Risiken. Würde die Anlagentechnik durch den Kunden selbst erworben und betrieben, wäre die Gewährleistung deutlich kürzer, und im Schadensfall stünden unvorhersehbare Zusatzaufwendungen an.

 

 

 

Spezialwissen und Bonität als wesentliche Erfolgstreiber

Im Wassermanagement ist es meist die Kombination verschiedener Anlagen und Verfahren, die zum Erfolg führt. Dies gilt vor allem im Hinblick auf erschließbaren Zusatznutzen, zum Beispiel in Bezug auf die Gewinnung von Energieträgern oder Sekundärprodukten. So bringt auch der Zugriff auf das Fachwissen von REMONDIS Aqua erhebliche Vorteile. Für kommunale und industrielle Partner im In- und Ausland hat das Unternehmen eine Vielzahl an Projekten umgesetzt. Die hieraus resultierende Erfahrung verbindet sich mit umfassender technologischer Kompetenz zu einem markanten Know-how-Vorsprung. Hinzu kommt die ausgeprägte Finanzkraft. Sie zählt nicht nur bei eventuellen Anlagenfinanzierungen, sondern vor allem in der langfristigen Zusammenarbeit. Schließlich gehen die Betriebsrisiken auf den Contractor über, was dessen Größe und Bonität zu einem entscheidenden Faktor macht.

 

Dass die Bedeutung des Contractings in Zukunft zunehmen wird, ist absehbar. „Schließlich wird der Handlungs- und Investitionsbedarf weiter steigen“, so Lars Meierling. „Und eine bessere Art, die ökologischen, technologischen und wirtschaftlichen Anforderungen zu erfüllen, ist derzeit nicht in Sicht.“

 

 

 

Intelligente Lösung

Energie- und Phosphorgewinnung bei der Abwasserreinigung
Am Standort Altentreptow stellt die Humana Milchindustrie GmbH Käseprodukte aus Rohmilch her. Das dabei anfallende Abwasser enthält hohe organische Frachten. REMONDIS Aqua übernahm als Contractor den Ausbau und die anschließende Betriebsführung der Abwasserbehandlungsanlage. Um bestmögliche technologische und wirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen, wurde die aerobe Anlage um zusätzliche Technologien erweitert. Eine anaerobe Vorbehandlung wandelt nun den größten Anteil der Schadstoffe in Biogas um, das in einem Blockheizkraftwerk verstromt wird. In das öffentliche Netz eingespeist, erzielt der Strom Vergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Die entstehende Wärme wird als Prozesswärme genutzt. Ebenfalls neu ist die Phosphorbehandlung nach dem REPHOS®-Verfahren. Sie erlaubt Phosphoreliminierung und -rückgewinnung direkt aus dem Abwasserstrom. Das entstehende Produkt ist als Düngemittel zugelassen; das gereinigte Wasser erfüllt die Voraussetzungen zur Direkteinleitung.

 

 

Als wesentlicher Backbone der Produktion ist das Wassermanagement mitentscheidend für den geschäftlichen Erfolg. Sichere Funktion und reibungslose Vernetzung mit den Fertigungsabläufen müssen unbedingt gegeben sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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