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REMONDIS sieht Zukunft in Osteuropa

V.l.n.r.: Vladimir Grischenko, Vizebürgermeister Saporoshje; Fritz Buchholz, Berater; Andrey Kozak, Direktor REMONDIS Saporoshje; Yevgen G. Kartashov, Oberbürgermeister Saporoshje; Norbert Rethmann, Aufsichtsratsvorsitzender RETHMANN-Gruppe; Egbert Tölle, Vorstand REMONDIS; Heinrich Zölzer, Aufsichtsrat RETHMANN-Gruppe

Große Investitionen in ukrainische Entsorgungsinfrastruktur

REMONDIS orientiert sich in seiner Expansionsstrategie zunehmend nach Osten. In der südukrainischen Stadt Saporoshje (knapp 1 Mio. Einwohner) hat das größte deutsche Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft im Juli dieses Jahres eine moderne Sortieranlage nach westlichen Standards errichtet und in Betrieb genommen. Die neue Anlage ist Teil einer umfangreichen Expansionsstrategie in Osteuropa. REMONDIS sieht im Aufbau und Betrieb der kreislaufwirtschaftlichen Infrastruktur vor allem in der Ukraine und in Russland einen bedeutenden Wachstumsmotor für die Zukunft. 

 

Egbert Tölle, als REMONDIS-Vorstand unter anderem verantwortlich für die internationalen Aktivitäten des Unternehmens, betonte anlässlich der feierlichen Eröffnung der Anlage im Beisein des Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Rethmann, Oberbürgermeisters Yevgen G. Kartashov und zahlreicher weiterer Ehrengäste die Bedeutung der Investition: „Nicht zuletzt im Hinblick auf einen zukünftigen EU-Beitritt strebt die Ukraine eine Anpassung an westliche Technologiestandards auch im Bereich der Sekundärrohstoffgewinnung an. Wir freuen uns, als eines der führenden Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft in Europa hier Know-how-Transfer leisten zu können und an einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Zukunft teilzuhaben.“

Die Anlage mit zwölf Sortierplätzen und einem maximalen Jahresdurchsatz von über 100.000 t versetzt die Stadt Saporoshje und die gleichnamige Provinz (Oblast) erstmals technisch in die Lage, Abfälle nach westlichem Standard zu sortieren und die darin enthaltenen Sekundärrohstoffe für die Rückführung in den Wirtschaftskreislauf aufzubereiten. Bisher wurden in der Ukraine Abfälle nahezu ausschließlich ungenutzt deponiert. Dank der technischen Aufrüstung durch REMONDIS kann die ukrainische Partnerstadt von Oberhausen ab sofort im 3-Schicht-Betrieb neun verschiedene Abfallfraktionen trennen und verwerten: PET-Kunststoffe in drei Stoffgruppen, Glas, Metalle, Folien, Tetrapak, Papier und Kartonagen.

Die knapp 2 Mio. teure Anlage ist der nächste Schritt in einer ganzen Reihe bereits in Saporoshje getätigter Investitionen. Dazu gehören Radlader, Kompaktoren, Fahrzeuge mit modernster Seitenladertechnik, rund 6.000 Container und der Umbau sowie die Renovierung der Verwaltungsgebäude für REMONDIS Ukraina. Kurz nach der Eröffnung konnte REMONDIS einen weiteren Erfolg in der Ukraine vermelden. Mit der 100.000-Einwohner-Stadt Artemovsk in der südostukrainischen Oblast Donezk wurde der Vertrag zur Gründung einer PPP nach dem Vorbild von Saporoshje unterschrieben. Auch hier laufen nun die Planungen für den operativen Einstieg in die moderne Kreislaufwirtschaft mit REMONDIS auf Hochtouren.

 

 

Der Einstieg in die moderne Kreislaufwirtschaft erfordert gezielte Investitionen in Anlagen, Fahrzeuge und Personal.




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