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Ausbildung
Jetzt erst recht!
Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Rethmann (ganz rechts im Bild) im Kreis der neuen Auszubildenden im Lippewerk in Lünen
RETHMANN-Gruppe steigert Ausbildungsquote trotz Krise noch einmal um knapp 23 Prozent
Die RETHMANN-Unternehmensgruppe mit den Firmen REMONDIS, Rhenus und SARIA setzt auch im Jahr 2009 ihre umfassende Ausbildungsinitiative ungeachtet der gegenwärtigen globalen Wirtschaftskrise fort. Insgesamt 1.289 junge Menschen erhalten im gerade begonnenen Ausbildungsjahr eine qualifizierte Ausbildung in 25 verschiedenen Berufen der modernen Wasser- und Kreislaufwirtschaft und Logistik. Damit zählt das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Lünen zu den größten Ausbildungsbetrieben Nordrhein-Westfalens und investiert massiv in die Zukunft der gesamten Branche.
REMONDIS bildet 2009 insgesamt 626 Nachwuchskräfte aus, während die Logistiksparte Rhenus 600 Auszubildende beschäftigt. SARIA, einer der führenden Spezialisten in der Verwertung tierischer und pflanzlicher Produkte und Reststoffe, hat noch einmal 63 junge Frauen und Männer in der Ausbildung. Anlässlich der feierlichen Begrüßung einer ausgewählten Gruppe von neuen Auszubildenden im Lippewerk in Lünen betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der RETHMANN AG & Co. KG, Norbert Rethmann, die besondere Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft als Garant für fairen Wettbewerb. Tendenzen zur Re-Kommunalisierung von Dienstleistungen der sogenannten Daseinsvorsorge, die im gegenwärtigen Wahlkampf selbst von konservativen Volksparteien unterstützt werden, erteilte er eine klare Absage. Nur der faire Wettbewerb zwischen kommunalen und privaten Unternehmen gewährleiste ein Höchstmaß an Effizienz und die jeweils günstigste Preisfindung im Sinne der Gebührenzahler. Der Erhalt bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze gelinge nur in einem mittelstandsfreundlichen Umfeld. Hier bestehe sowohl auf Bundesebene als auch in den Landkreisen und Kommunen noch erheblicher Nachholbedarf. Rethmann nannte das Mehrwertsteuerprivileg für kommunale Betriebe und das Vergaberecht als wesentliche Hindernisse auf dem Weg zu fairem Wettbewerb.
Der Mittelstand benötige als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und mit Abstand größter Arbeitgeber vor allem auch die Unterstützung in der jeweiligen Region. Gerade in den Räumen, in denen sie zu Hause sind, benötigten Unternehmen ein geeignetes Umfeld und Entgegenkommen seitens der Kommunen, so Norbert Rethmann. Beispiele hierfür gebe es viele. So arbeite REMONDIS im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften in über 100 Städten und Landkreisen erfolgreich mit den dortigen Kommunalbetrieben zusammen, beispielsweise in Frankfurt, Essen, Oberhausen, Düsseldorf und Schwerin, und sichere dort zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ein weiteres Beispiel sei die erfolgreiche Kooperation von Rhenus im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs, zum Beispiel mit dem Kreis Wesel. Gerade auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen und wirtschaftlicher Stagnation zeigten die vielfältigen Beispiele für ein erfolgreiches Miteinander von kommunalen und privaten Dienstleistungsunternehmen eindeutig, dass Mittelstand und öffentliche Hand am besten partnerschaftlich zusammenarbeiten und im fairen Wettbewerb die jeweils bestmögliche, kostengünstigste und effizienteste Dienstleistung finden.
Gut ausgebildete Mitarbeiter sind die Grundvoraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Die RETHMANN-Gruppe wird ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.
